Presse

Elżbieta Sternlicht

Pianistin
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Elżbieta Sternlicht

Klavierabend mit Elzbieta Sternlicht im Kammermusiksaal
der Philharmonie

Dass diese polnische Pianistin beliebt und bekannt ist, war bereits dem in den Kammermusiksaal der Philharmonie strömenden Publikum zu entnehmen. Dazu präsentierte Elzbieta Sternlicht ein überaus außergewöhnliches Abendprogramm. Für jeden Pianisten fast nicht zu bewältigende Brocken, gespickt mit technischen und rhythmischen Schwierigkeiten, dazu ungemein komplex an Inhalten.

Die Pianistin interpretierte Schostakowitsch (24 Präludien op.34) mit Bedacht und bescherte dem Zyklus eine eigene Dramaturgie durch artikulatorische Finessen.

Debussy’s 12 Etüden, deren auswendiger Lernprozess allein höchste Achtung verdient, wurden stets ihrem programmatischen Titeln entsprechend präsentiert, so dass, ohne jede sonst übliche Romantisierung, der wahre Etüdencharakter der Stücke zum Vorschein kam.

Adelheid Krause- Pichler
Neue Musik Zeitung September 2003

Ohne Chopin
Klavierabende mit Elzbieta Sternlicht und Arcadi Volodos

Elzbieta Sternlicht spielte zwei vollständige Klavierzyklen, beide offensichtlich den von Chopin etablierten Gattungsmustern verpflichtet:

die Preludes op. 34- wie jene Chopins in allen Tonarten geordnet- von Dmitri Schostakowitsch und die „a la memoire de Frédéric Chopin“ geschriebene Douze Études von Claude Debussy, zwei großartige, viel zu selten zu hörende Zyklen.

Sternlichts pianistische Kunst ist darstellend…

Wolfgang Fuhrmann
Berliner Zeitung 12/13 April 2003

In den Klangwelten moderner Musik
Verheißungsvoller Auftakt des 4. Internationalen Pianoforums „…antasten…“ in Heilbronn

…wurde am Donnerstagabend das 4. Internationale Pianoforum „…antasten…“ in den Städtischen Museen Heilbronn eröffnet. Akustisch nicht gerade ideal sind die Museumsräume im Deutschhof, was beim Auftaktkonzert mit Elzbieta Sternlicht aus Berlin aber das einzige Manko bleiben sollte. Der Raum war voll besetzt, als Elzbieta Sternlicht sich an den Flügel setzte und gleich mit Menachem Zurs „Center“ und „Circle of Time“ deutlich machte, welch exzellente Pianistin sich hier präsentierte.

Der „…antasten…“ Auftakt war ein verheißungsvoller, der deutlich machte: Hier wird nahtlos an die Qualität vergangener Pianoforen angeknöpft.

Uwe Grosser
Heilbronner Stimme 23. 09. 1999

Sternlichte Sternstunde
Im Kammermusiksaal triumphiert das Mysterium- und Elzbieta Sternlicht mit Messiaens
opus magnum für Piano

Seinen abendfüllenden Klavierzyklus „Vingt Regards sur l’Enfant-Jesus“ begann Olivier Messiaen im März 1944 im besetzten Paris und schloß ihn nach der Befreiung ab. Zu diesem Werk angemessener Versenkung lud nun Elzbieta Sternlicht in den Kammermusiksaal. Die Messiaen- Spezialistin stellte sich dem zweiten Teil des pianistischen opus magnum, dessen Anforderungen an sprühende Virtuosität wie an zurückhaltende Konzentration sie mit Bravour erfüllte. Ihr farblich ausgewogener Anschlag sorgte für Transparenz auch in klanglich dichten Strukturen, ihre konzentrierte Artikulation selbst der horrend schnellen Vorschlagsfiguren sicherte rhythmische Klarheit trotz komplexer Faktur. …dieser kultivierten Interpretation, die mit Sternstunden klanglicher Delikatesse nicht geizte: das Mysterium wurde zum Triumph geführt.

Volker Straebel
Der Tagesspiegel (Berlin) 02. 11. 1997

Mozart in Moll und schwarze Messe mit Licht und Schatten.

…die dunkle Stimmung von Mozarts a-Moll Sonate K.V. 310, mit der Elzbieta Sternlicht ihren Klavierabend in der Philharmonie eröffnete. Bei Chopins Nocturnes war sie ganz in ihrem Element. Töne von pastellfarbener Zartheit ließ sie bei Nocturn f-Moll hören. Heinrich Heine sprach bei der Musik des Polen von Virtuosität im Gewande der Poesie: Elzbieta Sternlichts Klavierspiel ließ diesen Gedanken lebendig werden.

Alexander Skrjabins 9. Sonate wirkt wie ein Panoptikum pianistischer Möglichkeiten. Große Meisterschaft bewies die Pianistin wieder bei der Gestaltung der leisen und zarten Abschnitte.Hier gelang es ihr, dem Zuhörer Schauer gruseligen Wohlbehagens über den Rücken zu jagen. Elzbieta Sternlicht bewältigte den zweiten Band von Debussy „Preludes“ mit ihren hohen musikalischen und technischen Anforderungen in höchst bemerkenswerter Weise: eine Debussy-Interpretin von Rang.

ron
Berliner Morgenpost 06.09.1995

Fragmente für Staubsauger
Klänge der etwas ernsteren Art: Die „Unerhörte Musik“ im BKA

Einen virtuosen Höhepunkt dürfte bereits der nächste Dienstag für „Neue Musik aus Amerika“ bringen: die polnische Pianistin Elzbieta Sternlicht gilt als Meisterin ihres Fachs.

Jochen Metzner
Der Tagesspiegel(Berlin) 01. 09. 1992

Konzert bei den Polen

Das Polnische Kulturzentrum trägt zum Prager Musikleben mit seinen traditionellen Konzerten bei. Beim letzten trat die Pianistin polnischer Herkunft, E. Sternlicht, auf.

Drei Masurken aus dem op. 50 von K. Szymanowski glänzten durch Invention, Witz und harmonische Rauheiten der Musik unseres Jahrhunderts, und in der Darbietung der Künstlerin brachten sie einen großen Klang und plötzliche dynamische Kontraste mit sich.

kit
Lidova demokracie(Prag) 20.11. 1991

Das Publikum dankte mit störmischem Applaus

Die Berliner Pianistin Elzbieta Sternlicht spielte sich in die Herzen der Paulistaner Klassik-Freunde. Das Konzert war ein einmaliger Kunstgenuss. Das Publikum dankte mit störmischem Applaus.

HWF
Deutsche Zeitung (Sao Paulo) 09.08.1991

Unerhört
Musik in BKA

Ein Nuancenreichtum,denn sie dann in Arnold Schönbergs Sechs kleinen Klavierstücken Opus 19 und den Drei Klavierstücken Opus 11 eindrucksvoll zur Geltung brachte. Sowohl der „aphoristische“ Stil der kleinen Klavierstücke als auch die differenzierten „Klangfarbenmelodien“ der Drei Klavierstücke wurden von Elzbieta Sternlicht mit äußerster Konzentration und Ausdruckskraft gespielt…..an diesem „unerhört „spannungsvollen Klavierabend.

Franz Groborz
Der Tagesspiegel(Berlin) 18.04. 1991

Ein Trio für Violine, Altsaxophon und Klavier

Die eigentliche Überraschung des Abends aber war die Pianistin Elzbieta Sternlicht. Die Polin überraschte insbesondere durch eine sehr konturenstarke und von Kraftfülle gezeichnete Pianistik, die man ihrer eher kleinen, zarten Erscheinung gar nicht zugetraut hatte. Aus Elzbieta Sternlichts Interpretation der Debussyschen „L’Isle Joyeux“ und der Schönbergschen „Sechs kleinen Klavierstücke“ op.19 sprach denn auch unüberhörbar profilierter Gestaltungswille auf der Basis einer ganz und gar souveränen pianistischen Technik.

Ilse Cordes
Cuxhavener Nachrichten 05. 07. 1998

Komponistinnen gestern und heute
Eine Ausstellung in der Amerika-Gedenkbibliothek, Berlin

Die vorzügliche Pianistin Elzbieta Sternlicht spielte in den „Erotiques“ von Joanna Bruzdowicz jede Nuance aus und zeichnete so einen zarten Dialog zwischen zwei kompositorischen Prinzipien. Eine Komposition von Arvo Pärt mit dem Titel „Fratres“ begeisterte die Hörer durch eine sphärenhafte Lyrik in gebrochenen Akkorden, in klarer Einfachheit, zauberisch, schön.

Ursula Stürzbecher
Das Orchester Februar 1982

Klaviermusik: Fanny oder Felix

Die lyrischen Stücke der Fanny Hensel-Mendelssohn werden zum Spekulationsobjekt für die feministische Musikgeschichte. Fanny ist in jedem Fall eine Meisterin der kleinen Form und des Charakterstücks; Elzbieta Sternlicht beweist diese These mit angemessen gefühlvollem und klangbetontem Klavierspiel.

Frankfurter Neue Presse
04.12.1992

Fanny Hensel-Mendelssohn
Lyrische Stücke für Klavier

Die polnische Pianistin Elzbieta Sternlicht stellt „Lyrische Stücke für Klavier“ von Fanny Hensel-Mendelssohn vor. Das tut sie mit Spielfreude und Präzision, mit atmosphärischer Dichte und klarer Durchhörbarkeit. Sie verzichtet auf pathetische Gesten, wie man sie sich in dieser durch und durch romantischen Musik auch denken könnte. Das zeichnet diese Produktion aus.

Neue Zeitschrift für Musik
November 1993

Fanny Mendelssohn
Lyrische Stücke

Die Pianistin Elzbieta Sternlicht macht sich in der vorliegenden Thorofon-Produktion zur Anwältin einer verkannten Künstlerin.

Keyboards
Dezember 1992

Plattenkiste

Das kleine aber engagierte Label Thorofon brachte eine Ersteinspielung von lyrischen Klavierstücken auf den Markt. Die in Berlin lebende polnische Pianistin Elzbieta Sternlicht interpretiert diese „Lieder ohne Worte“ unsentimental und empfindsam zugleich, stets klar und gesanglich die Melodie herausgestellt und schließt so eine kleine Lücke im noch längst nicht erschöpften Repertoire dieser bisher unterschätzten Komponistin.

ari
Der Tagesspiegel (Berlin) 13 .12.1992

Im Schatten des Bruders

Umso dankbarer ist man für die vorgelegten Einspielungen, die acht Klavierstücke aus der Zeit von 1838 bis 1840 berücksichtigen. Gleichwohl verdient Elzbieta Sternlicht für diese sehr willkommene Repertoireerweiterung hohe Anerkennung.

Giselher Schubert
Fono Forum, August 1998